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Meine ersten Schritte mit dem NGW100Erste InbetriebnahmeFür die Stromversorgung des Board's benötigt man ein Netzteil zwischen 9V und 15V es sollte mindesten 200mA liefern. Ein bisschen Reserve ist sicher nicht schlecht. Meins hat 9,5V und 300mA. Einen Einschalter gibt es nicht nach den Anstecken startet das NGW100. Das Aufleuchten der dritten roten LED signalisiert das Ende des Bootvorganges. Serielle SchnittstelleWer eine serielle Schnittstelle am Rechner hat und ein Kabel dazu kann dies mit der Platine verbinden. Mit einem Terminal Programm, im Windows am Einfachsten Zubehör->Kommunikation->Hyperterminal, eine serielle Verbindung mit 115200 Bit pro Sekunde, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit, Hardware Flusssteuerung einstellen. Jetzt Reset Taste drücken, bzw. Strom dran und uns sollten die Startmeldungen angezeigt werden. Am Ende erscheint dann: '~ # _' das Zeichen, das wir uns auf der Konsole befinden und Eingaben tätigen können. Für die, die noch nichts mit Linux zu tun hatten, sie sollten sich natürlich intensiver mit Linux beschäftigen, vielleicht auch mal ein Buch kaufen. Aber ein paar kleine Tipp's für den ersten Erfolg: Der dir Befehl unter Linux heißt ls also: ls eintippen und <Enter> Als Editor haben wir jetzt den vi zur Verfügung. NetzwerkDas NGW100 ist im vorinstallierten Linux von Haus aus als Router konfiguriert. Wenn ich mich noch richtig erinnere wird das ab Kernel 2.4 mit Regeln in IpTables gemacht, man kann es also irgendwann einmal ändern. Also im Auslieferungszustand ist der Netzwerk Adapter neben dem USB als WAN und der neben dem seriellen Anschluss als LAN eingestellt. Im Linux läuft ein DHCP Server und der LAN Port ist auf die IP-Adresse 10.0.0.1 eingestellt. Das sollte den meisten, mir zu mindes, Kopfschmerzen bereiten. Die 10.x.x.x ist das freigegebene Klass A Netz und die meisten die zu hause einen Router berteiben haben ein Klass C Netz 192.168.x.x die Rechner müssen sich aber unbedingt im gleichen Netzwerk befinden um kommunizieren zu können. Ich habe außerdem bei mir noch feste IP-Adressen vergeben um forwarden zu können. Und ich habe keine Lust jedes Mal wenn ich mit NGW100 experimentiere mein Netzwerk umzukonfigurieren. Ich habe also den WAN Port mit meinem Router verbunden. Beim Starten holt sich das NGW100 vom DHCP eine IP-Adresse die im lokalem Netzwerk liegt. Diese IP Adresse muss ich kennen um mich mit dem Board zu verbinden. Wenn ich eine serielle Verbindung habe wird mir die IP beim Bootvorgang angezeigt. Wenn nicht muss ich entweder wissen was mein Router vergibt (wie er konfiguriert ist) oder ich muss die IP mit einem Portscanner (z.B. "Angry IP" der muss nicht installiert werden) suchen. Bei mir ist diese IP die 192.168.0.20. Verbinden mit TelnetMan öffnet im Windows eine Konsole (das DOS Fenster) und gibt einfach ein: 'telnet 192.168.0.20' <Enter>. Achtung bei Windows Vista ist Telnet nicht standardmäßig eingeschalten, es muss mit Systemsteuerung -> Programme und Funktionen -> Windows-Funktionen ein- oder ausschalten aktiviert werden. Jetzt befindet man sich auf der Linux Konsole genau so wie mit Hyperterminal über die serielle Schnittstelle. Verbinden über SSHDas geht ähnlich wie mit Telnet. Man benötigt einen SSH Klienten ich verwende PuTTY der muss auch nicht installiert werden. SSH ist im Gegensatz zu Telnet eine sicherere verschlüsselte Verbindung die eine Authentifizierung erfordert. Man startet also PuTTY gibt die IP 192.168.0.20 ein (Port 22 ist schon vorgegeben) und öffnet die Verbindung mit open. Jetzt wird man aufgefordert Benutzername (=root) und Passwort (=roota) einzugeben und schon ist man wieder auf der Linux Konsole. FTP File TransferMit FTP lassen sich Dateien vom Rechner zum NGW100 und umgekehrt übertragen. Als Programm verwende ich FileZilla (Portable Version). Man gibt wieder IP Benutzername und Passwort ein (Port 21 ist wieder vorgegeben) und geht auf verbinden. Jetzt hat man Zugriff auf das Filesystem des Board's. HTTP WebDas Einzige was über den WAN Port nicht geht ist der Zugriff mit dem Webbrowser. Wenn ich im Browser 192.168.0.20 eingebe bekomme ich Fehler 403 Zugriff verboten. Das liegt aber an der Konfiguration des Servers auf dem NGW100. Ich habe dann also doch mal ein Notebook an den LAN Port angeschlossen. Das hat dann vom DHCP des NGW100 die Adresse 10.0.0.94 bekommen. Das Notebook wurde dann erst einmal ordnungsgemäß über das NGW100 zu meinem Router und dann ins Internet geroutet. So das ich mit dem Notebook ins Internet verbinden konnte. Der Aufruf des Webservers auf dem NGW100 über den Hostnamen www.example.net hat nicht funktioniert (Namensauflösung) aber das direkte ansprechen ging ohne Probleme. Nach der Eingabe von 10.0.0.1 im Browser gelangt man auf die Internetseite des NGW100. Man gelang auf eine Seite mit 4 Link's. Einer zur NGW Admin Console, einer AVR32 Dokumentation, einer zum Samba Web Administration Tool und einer zur NGW GPIO Demo, hier kann man über einen Button eine LED auf dem Board an- und ausschalten. Der Samba stellt die Schnittstelle zu Windows dar. Mit ihm kann man Linux Ressourcen, wie Laufwerke, für Windows verfügbar machen. Damit werde ich mich später noch mal genauer befassen.
© 02.12.2007 Hans-Jürgen Jacob (Pirna)
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